Copyright: © Frank van Hove 2013

VITA

 

Frank van Hove, in Bonn geboren, studierte zunächst in Bonn und Tübingen Theologie und Philosophie,
um sich nach dem Diplomabschluss 1988 ganz einem Gesangs- und Schauspielstudium zu widmen.
Seine Lehrer wurden Hartmut Singer, Kurt Moll, Rudolph Piernay und in besonderem Maße
Irmgard Hartmann-Dressler in Berlin.

Zuletzt feierte Frank van Hove grossen Erfolg als Ochs in der NP Der Rosenkavalier an der Ruse State Opera
in Bulgarien, inszeniert von Vera Nemirova, mit der er bereits bei seinem von Presse und Publikum
bejubelten Erfolg mit seinem Debüt als Hans Sachs in Wagners die Meistersinger von Nürnberg am Theater Erfurt
und am Nationaltheater Weimar zusammengearbeitet hat. Davor war er als König Heinrich im Lohengrin bei einem
Gastspiel des Staatstheaters Wiesbaden in Südkorea, als Fasolt in einer NP Das Rheingold bei der Ruhrtriennale
in der Inszenierung von Johan Simons und unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis,
als Gurnemanz beim renommierten Beethoven Festival Warschau unter Alexander Liebreich
sowie als König Heinrich am Aalto Theater Essen zu erleben.

Er gastierte davor auch erfolgreich u.a. in Tokyo als Fasolt in Das Rheingold mit dem NHK Orchestra
unter der Leitung von Marek Janowski, gestaltete Beethovens Missa Solemnis unter Emil Tabakov in Sofia
sowie Mahlers Symphonie Nr. 8 unter Gabriel Feltz in Graz, war als Gurnemanz in Norwich/GB und
am Staatstheater Karlsruhe.

Zu seinen Plänen zählen u.a. sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano in einer NP Der Freischütz,
sein Debüt als Wesener in B. A. Zimmermann's Die Soldaten an der Oper Köln,
Der Pförtner in Korngold's  Das Wunder der Heliane am Konzerthaus Freiburg (incl. CD-Produktion beim Label Naxos)
sowie erneut der Hans Sachs bei der polnischen Erstaufführung von R. Wagner's Die Meistersinger von Nürnberg am
Teatr Wielki Poznan.

Nach seiner Ausbildung führten ihn Engagements an die Opernhäuser von Dessau über Braunschweig
schliesslich ans Nationaltheater Mannheim. Vor allem dort konnte sich der Bass ein breit gefächertes Repertoire
erarbeiten dessen Höhepunkt der jährlich wiederkehrende Gurnemanz im Parsifal war.
Aber auch Ochs im Rosenkavalier, Pogner in den Meistersingern, Daland im Fliegenden Holländer,
Leporello und Don Alfonso in Mozart's Da Ponte Opern und Sarastro in der Zauberflöte gehörten zu Frank van Hoves
ständigem Repertoire.

Seit 2011 ist Frank van Hove freischaffend tätig, ohne feste Bindung an ein Opernhaus. Der Bass sang in dieser Zeit
u.a. an der Komischen Oper Berlin in der Produktion: Das schlaue Füchslein von Janacek,
den Wassermann in Rusalka an der Volksoper Wien, den Gurnemanz im Parsifal an der Königlichen Oper Kopenhagen
unter Hartmut Haenchen und ebenso den Gurnemanz in der wegweisenden Aufführung des Parsifal unter
Thomas Hengelbrock mit dem Balthasar Neumann Ensemble, außerdem Herzog Blaubart in der gleichnamigen Oper
unter Steven Sloane sowie erneut Gurnemanz am Theater Freiburg.

Frank van Hove gastierte international u.a. unter Kent Nagano in Brasilien als Christus in der Matthäus-Passion,
unter Diego Fasolis in der Schöpfung in Turin und Lugano, in Tel Aviv und Jerusalem unter Gary Bertini in
Beethoven's Missa Solemnis und unter der Leitung von Tito Ceccherini in der Petite Messe solennelle in Budapest,
an der Opera de Lyon in Le vin herbé unter Friedemann Layer.

Er arbeitete mit Regisseuren wie Willy Decker, Günter Krämer, Harry Kupfer, Jens-Daniel Herzog, Andreas Homoki, Jossi Wieler und Keith Warner.